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Zu Anfang sei bemerkt, dass die folgenden Hinweise keinesfalls das
Hafenhandbuch ersetzen, nachdem Sie sich dringendst zu richten haben.
Ein markanter Punkt bei der Ansteuerung Heiligenhafens ist die
Untiefentonne Ost vor dem Graswarder. Die Untiefe, die hiermit
bezeichnet ist, ist ständigen Veränderungen unterworfen. Die Wassertiefe
verringert sich je nach Wasserstand von ca. 5 m auf ca. 0,5 m innerhalb
weniger Meter.
Wiederstehen Sie der Versuchung abzukürzen, passieren Sie
die Tonne östlich! Fahren Sie, wie es das Hafenhandbuch vorschreibt, auf
die Ansteuerungstonne zu.
Von hier aus laufen Sie dann direkt in die betonte Fahrrinne ein.
Ist die Wassertiefe zum Anfang neben der Fahrrinne noch recht tief,
ändert sich das nach wenigen hundert Metern. Dann müssen Sie darauf
achten, dass Sie exakt im Fahrwasser bleiben, da es außerhalb plötzlich
sehr flach wird.
Zwischen Ortmühle und den Stadthafen sind die Abstände
zwischen den Tonnen recht groß.
Die Ansteuerung in der Dunkelheit gestaltet sich etwas schwieriger, die
entnehmen Sie bitte Ihrem Hafenhandbuch!
Die Buch von Heiligenhafen hat zwei beliebte Ankerplätze vorzuweisen.
Der eine liegt unterhalb des Graswarderhakens bei ca. 3 - 4 m
Wassertiefe und bietet bei westlichen und nordwestlichen Winden sehr
guten Schutz. Zu beachten ist, dass Sie sich hier sehr nahe am
Naturschutzgebiet befinden, halten Sie Abstand. Das Anlaufen wie auch
Betreten der Graswarders ist strengstens untersagt. Hier brüten viele
seltene Vögel und ziehen ihre Jungen auf.
Der zweite Ankerplatz liegt südöstlich des Derivationsdalbens vor
Strandhusen ebenfalls bei ca. 3 - 4 m Wassertiefe.
Am Dalben selber
dürfen Sie nicht festmachen. Auch findet von Mai bis September die
Mittwochsabendregatta der SVH hier ihren Start- und Zieleinlauf -
Unterhaltung für Sie am Abend!
Hinweis: Nordöstlich des Dalbens liegen im Frühjahr und ab Spätsommer
häufig Heringsnetze der Fischer aus. Ein Netz in der Schraube ist nicht
gerade angenehm.